Mittelschwere Wanderung

Anfahrt und Parkplatz

Mit dem Postauto fährt man bis zur Haltestelle Tschalun in Oberiberg.

Parkplatzmöglichkeiten gibt es bei der Talstation, Parkplatz Lauchern oder bei der Bushaltestelle Tschalun in Oberiberg. Im Gebiet Hoch-Ybrig parkiert man kostenlos. Hier beginnt die Wanderung durch die Moorwälder der Ibergeregg.

Wanderbericht

Oberiberg – Ibergeregg – Brünnelistock – Furggelen – Gschwändstock – Rägenegg – Unteriberg

Wir starten in Oberiberg, wo die Wegweiser direkt bei den Parkplätzen stehen. Ein herrlicher Auffahrtsdonnerstag; „Herr und Frau Schweizer gönd z’Bärg“. Nach dem ersten kurzen Anstieg führt der breite Pfad uns gemächlich zur Ibergeregg. Eine grosse Informationstafel signalisiert den Beginn des Naturschutzgebietes mit den Moorwäldern der Ibergeregg. Unser Weg führt uns hinauf zum Brünnelistock. Nach dem zweiten steilen Anstieg ragen vor uns der Grosse und Kleine Mythen empor. Majestätisch wie der Grosse Mythen rötlich leuchtete. Die beiden Gipfel begleiten uns stetig auf dieser Wanderung. Wir laufen links unterhalb vom Furggelenstock entlang, immer wieder auf Holzbrettern. Wegen der momentanen Trockenheit gibt es nur wenige sumpfige Stellen, dafür schmücken Frühlingsenziane zahlreich die Wiesen. Die Alpwirtschaft Furggelen lädt zum Einkehren ein, doch wir wandern weiter und machen schon bald unsere Mittagsrast mit wunderbarer Aussicht.

Auf weichen moosigen Pfaden geht es weiter über den Gschwändstock nach Rägenegg, wo wir einen Blick auf den Lauerzersee erhaschen. Wir gehen weiter, begleitet von einer atemberaubender Kulisse, über bunte Blumenwiesen nach Unteriberg. Die Moorwälder der Ibergeregg enden erst kurz vor Unteriberg.

Nur um ein paar Minuten verpassten wir das Postauto und deshalb auf dem Gehweg zurück nach Oberiberg marschieren.

Ausrüstung

Hohe wasserfeste Schuhe sind im Moorgebiet von Vorteil. Der Abstieg ist teils etwas steil, Wanderstöcke können hier nützlich sein.

Empfehlungen, Gastronomie und Wissenswertes

Mehrere Einkehrmöglichkeiten gibt es im Restaurant Ibergeregg, in der Alpwirtschaft Furggelen und im Berghaus Höchgütsch. Bei Letzterem gibt es einen grossen Spielplatz und einen Kleintierzoo und ist somit auch ein tolles Ausflugsziel für Familien.

Die Moorwälder Ibergeregg wurden im Jahr 2019 zur «Landschaft des Jahres» gekürt.

Das Postauto von Unteriberg nach Oberiberg fährt am Wochenende nur stündlich zur vollen Stunde. Wer dies verpasst, ist zu Fuss in 45 Minuten auch zurück in Oberiberg.

Naturvolk, Fauna und Flora

Angetroffen haben wir nur gut ausgerüstete Wanderer. In diesem speziellen Moorgebiet findet man Frühlingsenzian, Farn, Sumpfenzian, den Hochmoor-Perlmutterfalter, den Rothirsch oder auch das Auerhuhn.

Fazit, Alternativen und Highlights

Diese Wanderung durch die Moorwälder der Ibergeregg kann ich wirklich wärmstens empfehlen. Sie ist sehr abwechslungsreich, bietet schöne Aussichten auf beiden Seiten. Die Wandertour ist sehr gut machbar, trotz teilweise steilen Abschnitten die es zu bewältigen gilt. Das Highlight sind die vielseitige Aussicht auf die Mythengipfel und die abwechslungsreiche Flora. Der Weg ist ein trockener, stabiler Pfad und gut ausgeschildert.

Alternativ kann die Tour nach dem Furggelen via Leimgütsch oder vor dem Gschwändstock durch das Surbrunnentobel abgekürzt werden. So gelangt man direkt nach Oberiberg retour. Wer noch einen Gipfel mehr möchte, kann die Tour bis zum Spital verlängern und über das Plattentobel abwärts nach Unteriberg wandern.

GPS Track

Mittelschwere Tour

Wanderung durch die Moorwälder der Ibergeregg

Bewertung

Aussicht:4 out of 5 stars
Schweisstropfen:2 out of 5 stars
Erlebnis:2 out of 5 stars
Gesamtbewertung:4 out of 5 stars

Kategorie: Genusswanderer, Gelegenheitswanderer

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